Projekte


Kinderpflegeprojekt

1997 befasste sich die Kenosis Community näher mit dem Problem HIV/AIDS, insbesondere mit dem Umgang mit AIDS-Waisen bzw. Kindern in Not. Kenosis entschied sich ein Kinderheim zu gründen, in dem die Kinder in einem alltäglichen Umfeld aufwachsen sollten - mit einer „Mutter" und „Geschwistern“ in einem „Dorf“. Die Kenosis Community erwarb ein Grundstück, das direkt an die Community grenzte und errichtet drei Häuser, in denen bis heute 20 Kinder in drei Familien untergebracht sind. Manche der jungen Erwachsenen leben nun schon seit mehr als 18 Jahren mit ihren Müttern und Geschwistern zusammen. Sie gehen in die nahe gelegene Schule und verbringen ihre Freizeit vor allem in Kenosis. 

Die Kinder erhalten i.d.R. eine Waisenrente vom Staat. Die Mütter erhalten eine Beihilfe für sich von der Kenosis Community und bekommen das Haus, Elektrizität und Wasser gestellt.

 

Der Kindergarten

Seit 1998 gibt es den Kenosis Kindergarten (Bishopstowe ECD Crèche), den jährlich bis zu 60 Kinder im Alter zwischen 2 und 6 Jahren besuchen. Es handelt sich vor allem um Kinder aus Familien, die auf den umliegenden Zuckerrohrplantagen angestellt sind und unter schlechten Bedingungen leben. Oft können die Familien die Gebühren für den Kindergarten nicht aufbringen, oder nur einen Teil davon zahlen. Für diesen Ausgleich werden zum Beispiel Spenden benötigt. Die Kinder werden auf die Schule vorbereitet, lernen Englisch sprechen und verstehen. Englisch stellt zwar die Unterrichtssprache in Südafrika dar, aber nur wenige Kinder aus Zulu-Familien können ohne eine solche „Vorbildung“ am Tag ihrer Einschulung Englisch verstehen und sprechen. Die Kinder bekommen zudem täglich ein gehaltvolles Frühstück und ein warmes Mittagessen, halten einen ausgiebigen Mittagsschlaf und werden ab 15 Uhr mit dem Kleinbus der Community nach Hause gebracht.